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„Das Jüngste Gericht”

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„Das Jüngste Gericht”
„Das Jüngste Gericht”
Fot. www.gdansk.pl

Der Erzengel Michael, der Gut und Böse abwiegt, die Erlösten, die auf Stufen aus Kristall in den Himmel steigen, die Teufel, die die Sünder in die Höllenfeuer stürzen. Die ergreifende Vision des Jüngsten Gerichts des großen niederländischen Künstlers wurde durch Zufall von dem berühmten Danziger Freibeuter Paul Benecke als Kriegsbeute erbeutet. Das Triptychon „Das Jüngste Gericht“ von Hans Memling ist das wertvollste Exponat des Nationalmuseums Danzig und das einzige seiner Werke in den polnischen Sammlungen. Das Gemälde wird als beste Leistung von Memling gehandelt (seine Urheberschaft wurde erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts festgestellt!), begeistert durch seine Höhe von 242 cm und Breite von 360 cm. Technische Perfektion
und künstlerische Schönheit und seine dramatische Geschichte sind genauso spannend wie seine Botschaft sowie die umfassende und nur für Eingeweihte verständliche Symbolik. Eine Kopie des Werkes kann man in der Marienkirche bewundern, wo ursprünglich das der Kirche gespendete Original zu sehen war.

Nationalmuseum

Abt Palast in Oliva – Modern Kunst Filiale von National Museum
Abt Palast in Oliva – Modern Kunst Filiale von National Museum
Fot. Gdańska Organizacja Turystyczna

Die Botschaft des berühmten Triptychons kann man in einer der Galerien für niederländische Malerei, in der Abteilung für Alte Kunst im historischen Gebäude des Franziskanerordens bewundern.  Die fantastische Architektur der spätgotischen Innenräume bildet einen wunderschönen Rahmen für viele wertvolle Sammlungen: Gemälde Danziger, flämischer und niederländischer Künstler, Keramik, Bildhauerei. Werke der berühmten Danziger Möbelmacher und Goldschmiede. Die Abteilung für Moderne Kunst - eine Sammlung von etwa 400 Werken der bedeutendsten polnischen Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts, in der die wichtigsten Kunstrichtungen präsentiert werden, sind im Palast der Äbte in Oliwa zu sehen.  Der unweit befindliche Abteispeicher ist der Sitz der Abteilung für Ethnografie. Das manieristische Grüne Tor, das prachtvollste Tor aller Tore im Zentrum auf dem Königsweg, präsentiert Wechselausstellungen der alten und zeitgenössischen Kunst aus Polen und dem Ausland.