Wer kennt nicht den Bernstein?

Über den Bernstein wurde schon fast alles geschrieben.

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Fachliche Informationen bekommt findet man auf professionellen Seiten, oder man kann Experten der Internationalen Bernstein-Vereinigung fragen, die ihren Sitz in Danzig hat. Auch wer sich für die medizinische Verwendung von Bernstein interessiert, kann dort mehr über dieses besondere erstarrte Stück Natur erfahren.

 

Noch bis vor Kurzem bedeutete für viele Menschen der Urlaub am Meer die Suche nach Bernstein am Strand. Auch der Kauf einer Bernsteinkette war Pflicht. Nach wie vor beliebt ist ein Spaziergang entlang der Frauengasse in Danzig. Die an sich schon malerische Straße ist weltweit als die Bernstein-Straße bekannt.

 

Genau - Bernstein.

Woraus besteht dieser merkwürdige Nicht-Stein eigentlich?

Es ist schon beeindruckend: Wenn wir uns mit Bernstein schmücken, tragen wir fossiles Harz, das über 40 Millionen Jahre alt ist.

Und wenn wir die durchsichtigen Brocken genau betrachten, finden wir darin oft erstarrte Insekten und manchmal auch Samen von Pflanzen, die es heute nicht mehr gibt. Nicht selten auch Moos oder andere organische Überreste.

 

Die entsprechend geschliffenen Brocken, in einer schönen Fassung oder auch im Rohzustand, erzielen heute hohe Preise.

Wir haben tolle Schmuck-Designer, Künstler, die den Glanz, der aus dem Inneren des Brockens kommt, angemessen betonen können. So darf es also niemanden wundern, dass das Gold der Ostsee den ersten Platz unter den Andenken an einen Urlaub am Meer einnimmt.

 

Allerdings sind schlichte Bernsteinketten heute kaum noch gefragt, der heutige Bernstein-Schmuck gewinnt immer häufiger internationale Wettbewerbe.

 

Da trifft offenbar die Aussage zu, dass der Bernstein ein noch nicht ausgelesenes Buch über die Schönheit der Natur ist, das noch weitere Künstlergenerationen inspiriert.